Albanien ist ein Paradies für Outdoor-Touristen

Albanien ist ein kleines sonniges Gebirgsland am Rand des westlichen Balkans, das zwischen Montenegro und Griechenland liegt. Der Reiseführer „Albanien“ der im Reise Know-How Verlag erschienen ist, stellt das Land als eines der letzten großen Geheimisse Europas vor, das sich gerade zu einem der spannendsten europäischen Reiseländer entwickelt. Die Autorin Meike Gutzweiler schreibt: „Es sind vor allem die herrlichen Naturschönheiten der Berge und ihrer großen Flusslandschaften sowie das wilde mediterrane Flair der Riviera-Küste, die Touristen faszinieren.“ Albanien hat trotz seiner überschaubaren Größe, eine erstaunliche Vielfalt unterschiedlichster Naturräume, die nur noch darauf warten, vom Outdoor-Tourismus richtig entdeckt zu werden. Dazu bietet das Land eine in der Regel frei zugängliche Natur, wie man sie in Mitteleuropa und auch im Süden Europas kaum mehr vorfindet.

Eine wilde Schönheit zeichnet die Trekkingziele aus

Die Reiseziele in Albanien sind in acht große Kapitel gegliedert: Tirana und Durrës, die Küstenebenen Nordalbaniens, die Albischen Alpen Nordalbaniens, Nordalbanien südlich des Drin, die Küstenebenen Mittelalbaniens, das Bergland Mittelalbaniens, Südalbanien und Ostalbanien. Tirana die Hauptstadt des Landes ist der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt Albaniens. Nach Durrës kommen die meisten ausländischen Touristen, um die Reste des römischen Amphitheaters zu besichtigen. Zu den Touristenattraktionen der Stadt zählen auch die Altstadt und der großzügig angelegte Strandboulevard.

In den Küstenebenen des Nordens locken Touristen der riesige Shkodra-See, das Buna-Delta mit den großartigen Flusslandschaften von Kir, Drin und Buna, die ersten Gebirgslandschaften der Nordalpen, der beeindruckende Koman-Stausee, der felsige Durchbruch des Mat nördlich von Lac und die Lagunenlandschaft von Patok. Die Albanischen Alpen in Nordalbanien sind noch weitgehend unbekannte Wander- und Trekkingziele, wie es sie sonst auf dem Balkan in solch schroffer und wilder Schönheit kaum gibt.

Berat zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO

Nordalbanien, südlich der Drin, ist eine Region, die vom Tourismus fast noch unberührt ist. Zu den Sehenswürdigkeiten der Küstenebenen Südalbanien zählt das große Karavasta-Lagunengebiet und die weiter im Süden gelegene Ausgrabungsstätte Apollonia. Im Bergland Mittelalbaniens weist vor allem die UNESCO-Weltkulturerbestadt Berat ein riesiges touristisches Potential auf. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Kultururlaub, der mit Naturerkundigungen in der Bergregion des Mali i Tomorrit und im Osum-Canyon verbunden werden kann.

Den besonderen Reiz Südalbaniens strahlt die Riviera-Küste mit ihrem milden Klima und ihrem gebirgigen Hinterland aus. Meike Gutzweiler schreibt: „Hier findet man noch ursprüngliche mediterrane Landschaften, authentische Bergdörfer und kleinere Strandorte.“ Ostalbanien, die abgelegene Region an der Grenze zu Griechenland ist noch ein Geheimtipp für Liebhaber von Hochgebirgslandschaften. Das Bergpanorama ist großartig, genauso wie die Stadt Korça mit ihrem europäisch-osmanischen Flair. Über 160 Abbildungen sowie 18 Stadtpläne und Karten bereichern die detaillieren Beschreibungen der Reiseziele.

Albanien
Meike Gutzweiler
Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump
Broschierte Ausgabe: 599 Seiten, 2. Auflage: 2014/15
ISBN: 978-3-8317-2442-0, 22,50 Euro

Von Hans Klumbies

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