Artikel aus August 2010

August 26, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Das zentrale Thema in den Werken der französischen Schriftstellerin und Philosophin Simone de Beauvoir ist die Eifersucht. Das ist erstaunlich, denn sie ging als Vorreiterin des freien weiblichen Lebens und Denkens in die Literaturgeschichte ein. Mit dem Roman „Sie kam und blieb“, der im Jahr 1943 erscheint, wurde Simone de Beauvoir berühmt. Die Geschichte handelt von einer Dreiecksgeschichte zwischen einem Paar und einer jungen Frau. Die Story ist liberal, kühl und analytisch geschrieben, aber zwischen den Zeilen brodelt es wie in einem Vulkan. Auch in der Titelgeschichte ihres Erzählbandes „Eine gebrochene Frau“ spielt die Eifersucht die Hauptrolle.
Kategorie: Literatur |
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August 25, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Karl Jaspers vertritt die Auffassung, dass sich das Leben in einer Ordnung finden muss, wenn es nicht in Zerstreuung verloren gehen soll. Es muss im Alltag von einem Umfassenden getragen sein, Zusammenhang gewinnen im Aufbau von Arbeit, Erfüllung und hohen Momenten, sich vertiefen in der Wiederholung. Nur dann ist der Mensch geborgen in einem Welt- und Selbstbewusstsein, steht auf dem Boden der Geschichte, der er angehört und im eigenen Leben durch Erinnerung und Treue. Laut Karl Jaspers sucht der Mensch in der philosophischen Lebensführung aus eigenen Kräften sich aufzubauen, was die Umwelt ihm nicht mehr bringt.
Kategorie: Philosophie |
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August 24, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Daniel Goleman schrieb 1995 den Bestseller „EQ. Emotionale Intelligenz“ (Dtv). Drei Jahre später versuchte in seinem Buch „EQ2. Der Erfolgsquotient“ (Dtv) 25 Kompetenzen zu definieren, die darüber entscheiden, ob ein Mensch im Beruf Erfolg hat oder nicht. Gleichzeit legte der Autor dar, warum sich Firmeninhaber darum bemühen sollten, emotional intelligente Unternehmen aufzubauen. Akademische oder technische Fertigkeiten sind laut Daniel Goleman nur noch Voraussetzungen für den Einstieg in bestimmte Jobs. Was erfolgreiche Menschen in ihren speziellen Fachgebieten besonders auszeichnet sind Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Tatkraft, Optimismus, Anpassungsfähigkeit und Empathie.
Kategorie: Psychologie |
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August 23, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Kognitionsbiologe Thomas Bugnyar von der Universität Wien beobachtete zwei Jahre lang, wie Raben nach einem Streit mit dem Unterlegenen umgehen. Seine Forschungsergebnisse veröffentlichte er vor kurzem in der Wissenschaftszeitschrift PlosOne. Er schrieb, dass sich dritte, nicht am Kampf beteiligte Raben, um den besiegten Vogel kümmerten. Mit dem Phänomen der tröstenden Tiere haben sich im vergangen Jahrzehnt immer mehr Forscher beschäftigt. Nicht nur Rabenvögel und Primaten zeigen Mitgefühl mit den Verlierern, sondern auch Hunde, Wölfe und Bärenmakaken. Die Wolfsexpertin Elisabetta Palagi vom Naturgeschichtlichen Museum in Pisa sagt: „Dass unterschiedliche Tiere ein derart ähnliches Konfliktlösungsmuster zeigen, ist erstaunlich und faszinierend.“
Kategorie: Wissenschaft |
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August 22, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Roland Jäger schreibt in seinem Buch „Ausgekuschelt. Unbequeme Wahrheiten für den Chef“, dass einen Führungskraft seinen Mitarbeitern Verantwortung delegieren muss, wenn er nicht als führungsschwach gelten möchte. Er plädiert dafür, führungsbedürftige Mitarbeiter nicht zu loben, sondern zu kontrollieren. Wer bei Fehlern seiner Untergebenen Nachsicht zeigt, zeigt keine menschliche Größe, sondern geht zu sorglos mit dem Geld des Unternehmens um. Roland Jäger fordert; „Inkonsequente Chefs verdienen kein Vertrauen, sondern Entmachtung.“ Der Autor ist Coach, Trainer und Unternehmensberater. Seit 2002 ist er Inhaber der rj management in Wiesbaden.
Kategorie: Buchrezensionen |
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