Artikel aus April 2010

Erfolgreiche Nationen brauchen eine starke Industrie

Im Ausland wurde die starke Industrie Deutschland bis vor kurzem noch belächelt. Viele Ökonomen waren der Ansicht, die Zukunft einer fortschrittlichen Wirtschaftsnation liege im Ausbau des Dienstleistungssektors. Doch auch sie erkennen langsam, dass die Dominanz des produzierenden Gewerbes eine Garantie dafür ist, dass sich die deutsche Wirtschaft schneller erholen wird, als viele Wirtschaftsexperten geglaubt haben. Burkhard Schwenker, Chef der Unternehmensberatung Roland Berger bestätigt diesen Trend: „Jahrelang wurden wir als Verlierer bezeichnet, weil der Anteil der Dienstleistungen und der Finanzwirtschaft so niedrig war. Jetzt nach der Krise wird das unser Vorteil.“

Die IT-Branche hat die Umwelt entdeckt

Ein Beispiel wie sich mit der Digitaltechnik viel Energie sparen lässt, sind Videokonferenzen. Sie vermeiden zeitintensive und die Umweltbelastende Reisen. Die Informations- und Kommunikationstechnik (IT) hat das Potential, die Belastung des Klimas mit Treibhausgasen wie Kohlenmonoxid deutlich zu reduzieren. Es gibt inzwischen viele Firmen, die das Problem erkannt haben und etwas dagegen tun. So ist zum Beispiel „Gesi“ eine Kooperation von IT-Unternehmen, die sch das Ziel gesetzt haben, durch technische Innovationen umweltverträglicher zu produzieren.

Immanuel Kant bestimmt die Grenzen der Erkenntnis

In einem seiner Hauptwerke „Kritik der reinen Vernunft“ ist es das Ziel von Immanuel Kant die Grenzen der Vernunfterkenntnis auszuloten. Er wendet sich erkenntniskritisch gegen die These, durch reines Denken könne der Mensch zu Wahrheiten über metaphysische Ideen wie Gott oder Freiheit gelangen. Ebenso lehnt er den Empirismus von David Hume ab, der postuliert, dass Erkenntnis nur auf Grund von Erfahrung möglich sei.

Karen Horney: "Eine Neurose verbirgt das wahre Ich"

Die Psychoanalytikerin Karen Horney stellte sich in einigen wesentlichen Punkten gegen die Lehre Sigmund Freuds. So lehnte sie die Theorie des „Penisneids“ strikt ab und sprach der Bedeutung der sexuellen Motivation generell weniger Bedeutung als Sigmund Freud zu. Außerdem wies sie nach, dass Frauen vor allem dann für Neurosen anfällig werden, wenn sie unrealistische gesellschaftliche Forderungen nicht erfüllen.

Die Moschee ist der religiöse Mittelpunkt der Muslime

Die Frage, ob eine Moschee ein Gotteshaus ist, wird von Muslimen unterschiedlich beantwortet. Strenggläubige lehnen den Begriff Gotteshaus ab, da sie der Meinung sind, überall beten zu können und auch für das Freitagsgebet keine Moschee benötigen würden. Sie betrachten die Moschee eher als ein Haus mit vielen Funktionen, das den religiösen und sozialen Mittelpunkt einer Glaubensgemeinschaft bildet. Wörtlich übersetzt bedeutet Moschee, der Ort an dem man sich niederwirft.