
Januar 20, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Im siebten Buch des Staates befindet sich das berühmte Höhlengleichnis, das den Mythos der irdischen Existenz des Menschen deutet. Platon gliedert das Geschehen in drei Phasen: Im ersten Abschnitt schildert er das Leben der Menschen in einer unterirdischen, höhlenartigen Behausung. Die Bewohner sind seit ihrer Kindheit an Schenkeln und Nacken gefesselt. So sind sie an einen festen Ort gebunden und können nur geradeaus schauen. In der Höhle hinter den gefesselten Menschen gibt es nur ein Feuer, das weit oben in der Ferne brennt.
Kategorie: Philosophie |
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Januar 20, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Viktor Frankl geht davon aus, dass das Bedürfnis nach Sinn und Wert im Menschen mächtiger verankert ist als alle übrigen Strebungen. Dem Menschen ist eine ursprüngliche Geistigkeit verliehen und deshalb muss man keine Triebe und ihre Sublimierungen bemühen, um geistige Tendenzen herzuleiten. Menschsein heißt demnach: auf Verantwortung und Selbstverwirklichung hin leben. Seelische Erkrankungen beim Menschen entstehen, wenn eine Person der Verantwortlichkeit, der Freiheit und der Sinndimension ausweicht. Die Aufgabe der Psychotherapie ist es also, den Menschen zur Verantwortung zu erziehen und ihr zur individuellen Sinnfindung zu öffnen.
Kategorie: Psychologie |
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